Wer im 16. Jahrhundert im emsländischen Moor überleben wollte, kam an einer Pflanze nicht vorbei: dem Buchweizen. Er war das unbestrittene Hauptnahrungsmittel der hiesigen Bevölkerung. DieMonotonie auf dem Speiseplan war damals schiere Notwendigkeit – Buchweizengerichte gab es morgens, mittags und abends. Ob als nahrhafter Brei, als herzhafte Grütze oder als dünner Pfannkuchen: Das Korn sicherte über Generationen hinweg das nackte Überleben der Moorbauern.