EMM055 - Het transformatorhuisje

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7889 VA Klazienaveen-Noord

Naturpark Naturpark Moor/Veenland

Das Transformatorhäuschen
 
An der Ecke der Willem-Albertsvaart auf der Nordseite und am Scholtenskanaal auf der Ostseite steht dieses alte, blockförmige Transformatorhäuschen. Es wurde Ende der 1920er Jahre erbaut und besteht aus roten Ziegeln mit braun-violetten Steinen an der Ober- und Unterseite (knapp über dem Boden). Überirdische Leitungen verliefen über hohe A-Masten entlang der Häuser am Kanal.

Klazienaveen-Noord wurde am Abend des ersten Weihnachtstages 1930 zum ersten Mal mit Licht versorgt. Barger Compascuum folgte am 9. Januar 1931. 

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs flogen englische oder amerikanische Kampfflugzeuge über Klazienaveen-Noord und beschossen die beiden Kartoffelschiffe, die dort bei Schleuse II lagen. Man vermutete, dass die Deutschen mit diesen Schiffen Kriegsmaterial transportierten. Die Piloten erhielten den Befehl, alle Schiffe mit einem Kugelhagel zu versenken. Die Flugzeuge flogen mehrmals tief über die Schiffe hinweg und beschossen sie. Die Anwohner versteckten sich in ihren Häusern und Kellern. Schließlich flogen die Piloten weiter und die Bewohner konnten die Schäden begutachten. Eines der beiden Schiffe hatte Leck geschlagen und sank. Die meisten Kugeln landeten in den beiden Schiffen, im Wasser und an den Ufern des Scholtenskanals.

Eine Kugel bohrte sich in das Transformatorhäuschen. Heute verlaufen die Stromleitungen unterirdisch. Das Transformatorhäuschen steht noch immer als Erinnerung an den Luxus, den Klazienaveen-Noord an jenem ersten Weihnachtstag genoss, als die Lichter angingen.
Auch die Kugel steckt noch immer in der Wand, an der Ostwand, unten links zwischen den Mauersteinen.
 


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